Rohrsanierung

Viele Immobilienbesitzer lassen ihre veralteten Trinkwasserleitungen instand setzen. Grund dafür sind unter anderem auch die verschärften Werte für den Bleigehalt im Trinkwasser laut Trinkwasserverordnung. Gerade ältere Trinkwasserleitungen aus Blei weisen noch einen Bleigehalt auf, der die Gesundheit gefährden kann. Doch je nach Methode können selbst nach der Sanierung gesundheitsgefährdende Chemikalien ans Trinkwasser abgeben werden. Leitungsaustausch ist und bleibt die beste Methode. Besonders problematisch ist, dass es keine vorgeschriebenen, regelmäßigen und systematischen Kontrollen der Wasserqualität nach einer Innenrohrsanierung mit Epoxidharz gibt. Damit ist unklar, wie viele Schadstoffe nach einer solchen Behandlung ins Trinkwasser gelangen. Auch die wissenschaftliche Debatte ist noch nicht beendet. „Wir empfehlen daher Immobilienbesitzern und -betreibern immer eine klassische Rohrsanierung, das heißt den Austausch der alten Leitungen, durchführen zu lassen. Sie ist zwar kostenintensiver, aber gesundheitlich ist man auf der sicheren Seite.